Розьніца паміж вэрсіямі «Гайнрых Бёль»

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[[Выява:Heinrich boell.jpg|міні|200пкс|Генрых Бёль]]
'''Генрых Бёль''' ([[нямецкая мова|па-нямецку]]: ''Heinrich Böll'') ([[21 сьнежня]] [[1917]], [[Кёльн]] — [[16 ліпеня]] [[19841985]], [[Кройцаў-Лангэнбройх]]) — [[Нямеччына|нямецкі]] пісьменьнік і перакладчык, атрымаў [[Нобэлеўская прэмія|Нобэлеўскую прэмію]] ў галіне [[літаратура|літаратуры]] ([[1972]]).
 
==Жыцьцё==
Генрых Бёль нарадзіўся ў [[Кёльн|Кёльне]]. Ён быў шостым дзіцём у сям'і і трэцім сынам свайго бацькі (маці Генрыха, Марыя, была другой жонкай Віктара Бёля).
 
З [[1924]] да [[1928]] гадох ён наведваў каталіцкую школу, пасьля перайшоў у дзяржаўную гуманітарную гімназію імя кайзэра Вільгельма. У [[1937]] годзе Генрых пачаў працаваць у кніжнай краме ў Боне - у гэты час ён упершыню паспрабаваў сябе ў якасьці пісьменьніка. Улетку [[1939]] году ён паступае ў Кёльнскі ўнівэрсытэт на факультэт германістыкі і клясычнай філялёгіі, аднак у хуткім часе ён вымушаны пачаць службу ў Вэрмахце. У красавіку [[1945]] году Бёль трапіў у палон да амэрыканцаў, але быў вызвалены ўжо ў верасьні.
 
У [[1942]] годзе падчас франтавога водпуску ён ажаніўся з Annemarie Çech. Яго першы сын Крыстоф не пражыў і году пасьля свайго нараджэньня ў [[1945]]. Сыны Раймунд, Рэнэ і Вінцэнт нарадзіліся ў [[1947]], [[1948]] і 1950 гг.
 
Пасьля вайны Бёль працягваў пісаць, паралельна працуючы ў розных месцах. Ён таксама працягнуў навучаньне ў Кёльнскім унівэрсытэце. У гэты час сям'я жыла ў асноўным на заробак жонкі. Першыя аповяды Генрыха Бёля былі надрукаваныя ў [[1947]] годзе.
 
З [[1970]] да [[1972]] гг. Бёль узначальваў [[Нямеччына|нямецкі]] [[ПЭН-Цэнтар|ПЭН-Цэнтру]], а з [[1971]] да [[1974]] гг. быў прэзыдэнтам міжнароднага [[ПЭН-Цэнтар|ПЭН-Цэнтру]].
Er besuchte von 1924 bis 1928 die katholische Volksschule und wechselte danach auf das staatlich humanistische Kaiser-Wilhelm-Gymnasium. 1937 fing er nach dem Abitur eine Buchhändlerlehre in Bonn an, die er nach 11 Monaten wieder abbrach. In diese Zeit fallen auch seine ersten schriftstellerischen Versuche. 1938 wurde Heinrich Böll für ein Jahr zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Im Sommer 1939 begann er an der Universität Köln damit, Germanistik und klassische Philologie zu studieren, doch schon im Spätsommer wurde er in die Wehrmacht einberufen. Er blieb im Krieg, bis er im April 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er im September wieder frei kam.
 
У [[1972]] годзе Генрых Бёль стаў ляўрэятам [[Нобэлеўская прэмія|Нобэлеўскай прэміі]] ў галіне [[літаратура|літаратуры]].
Während eines Fronturlaubes 1942 hatte Böll Annemarie Çech geheiratet, die er bereits seit längerem gekannt hatte. Ihr erster Sohn Christoph starb noch in seinem Geburtsjahr 1945. Die Söhne Raimund, René und Vincent kamen 1947, 1948 und 1950 zur Welt.
 
Памёр пісьменьнік [[16 ліпеня]] [[1985]] году.
Im Krieg hatte Böll hauptsächlich Briefe geschrieben. Nach Kriegsende nahm er jedoch das belletristische Schreiben wieder auf. Daneben übte er verschiedene Gelegenheitsjobs aus; er schrieb sich auch wieder an der Uni ein, jedoch hauptsächlich wegen der Lebensmittelkartenzuteilung. In dieser Zeit war es vor allem das regelmäßige Lehrerinneneinkommen seiner Frau, das die Familie ernährte. Seine ersten Kurzgeschichten erschienen 1947. Diese können z. T. als Nachkriegsliteratur, bzw. als Trümmerliteratur bezeichnet werden. Zentrale Themen sind die Erfahrung des Krieges und gesellschaftliche Fehlentwicklungen der Nachkriegszeit in Deutschland.
 
Die Jahre nach 1950 bildeten die schöpferischste Phase im Leben Heinrich Bölls. Dies beweisen die vielen Werke, die Böll hervorbrachte, unter anderem Wo warst du, Adam? (1951), Und sagte kein einziges Wort (1953), Haus ohne Hüter (1954), Irisches Tagebuch (1957), Doktor Murkes gesammeltes Schweigen und andere Satiren (1958), Billard um halb zehn (1959), Ansichten eines Clowns (1963) und Ende einer Dienstfahrt (1966). In diese Zeit fällt aber auch eine Kontroverse, die als „Böll und die schwarzen Schafe“ (Münchner Merkur, 9. November 1953) Furore machte: Am 6. November 1953 fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Münchener Gespräche“ (Initiator war der Buchhändler Ernst Ludwig) in der Scholastika ein Abend statt, an dem Böll zum Thema „Thesen zur jüngeren deutschen Literatur“ referierte. Böll attackierte dabei die ältere Generation der Literaten, vornehmlich Hermann Kesten. Unter den Anwesenden braute sich eine gewisse Gewitterstimmung zusammen, die Heinrich Eduard Jacob durch bewusst bedachte und kluge Worte zu „verflüchtigen“ wusste. Die Presse (Süddeutsche Zeitung, 9. November 1953) berichtete, dass „Ein müder Dreißiger [Böll] und ein frischer Sechziger [Jacob]“ aufeinander getroffen seien. In seiner aufrechten und selbstkritischen Art freute sich Böll kurz vor seinem Tod über die „Erinnerung von Jugendsünden“ und bemerkte: „Das war einer meiner ersten kläglichen Auftritte!“
 
In der Ära Adenauer als Widerpart zum konservativ-katholischen Kanzler profiliert, suchte Böll auch in der Folgezeit, sein linksintellektuelles Profil zu wahren: 1970 wurde Heinrich Böll zum Präsidenten des PEN-Clubs Deutschlands (bis 1972) ernannt, kurze Zeit später (1971) auch zum internationalen Präsidenten des PEN-Clubs. Er blieb es bis 1974.
 
Im Nobelpreis-Jahr 1972, ein Jahr nach Erscheinen seines Romans Gruppenbild mit Dame, sorgte Böll für einen innenpolitischen Skandal, als er in einem Essay für den Spiegel unter dem Titel Will Ulrike Meinhof Gnade oder freies Geleit? für einen menschlichen Umgang mit den Terroristen der RAF plädierte und Ulrike Meinhof in seltsam anmutender Weise verklärte. In diesem Zusammenhang griff er auch die Berichterstattung der Springer-Presse scharf an. Daraufhin wurde bei ihm eine Hausdurchsuchung vorgenommen. In konservativen Kreisen galt er seitdem als „geistiger Sympathisant“ des Terrorismus, worunter Heinrich Böll litt. Erst 1974 erschien sein bis heute wohl bekanntestes Werk, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, welches einen Beitrag zur Gewaltdebatte der 1970er Jahre darstellt und sich besonders kritisch mit der Springer-Presse auseinandersetzt (in über 30 Sprachen übersetzt, verfilmt).
 
In den folgenden Jahren beschäftigte sich Heinrich Böll zunehmend mit den politischen Problemen seiner Heimat und anderer Länder, wie Polen oder der Sowjetunion, und setzte sich sehr kritisch mit ihnen auseinander. Die sowjetischen Dissidenten Alexander Solschenizyn und Lew Kopelew waren Gäste in seinem Haus. In dieser Zeit befasste er sich auch mit mehreren Konflikten in Südamerika. Er versuchte mit den entsprechenden Parteien zu reden, so zum Beispiel mit einer bolivianischen Frauendelegation in Bolivien, um die Probleme vor Ort zu lösen. In dieser Zeit erlitt Heinrich Böll in Ecuador eine Gefäßerkrankung im rechten Bein. Wegen dieser Erkrankung wurde Böll in Ecuador und später auch in Deutschland operiert.
 
Er setzte sich auch kritisch mit der katholischen Kirche auseinander, trat 1976 demonstrativ aus ihr aus (ohne "vom Glauben abgefallen" zu sein) und erst kurz vor seinem Tod wieder ein. Böll unterstützte die gegen die NATO-Nachrüstung gerichtete Friedensbewegung und nahm 1983 an einer Blockade des Raketenstützpunktes Mutlangen teil.
 
Sein letztes Werk Frauen vor Flusslandschaft, ein Bonn-Roman, entstand und erschien im Jahr 1985. Heute ist dieser Roman, wie auch "Das Treibhaus" von Wolfgang Koeppen, ein literarisches Denkmal für die Bundeshauptstadt von 1949 bis 1989.
 
Anfang Juli 1985 wurde Böll in ein Krankenhaus in Köln gebracht, um eine weitere Operation vornehmen zu lassen. Nach dieser Operation am 15. Juli kehrte er in sein Haus in den Eifelort Langenbroich zurück. Hier starb er am Morgen des 16. Juli. Drei Tage später wurde er in Bornheim-Merten in der Nähe von Köln unter großer Anteilnahme in katholischer Form beerdigt. Bei der Beerdigung waren viele Kollegen und Politiker anwesend. Auch der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker nahm an der Trauerfeier teil, ein Zeichen des enorm großen öffentlichen Interesses an seiner Person.
 
Posthum erschien im Jahre 1992 sein erster, in der Nachkriegszeit spielender Roman Der Engel schwieg. Das ab 1949 entstandene, 1951 vom Verlag Friedrich Middelhauve abgelehnte Buch erschien seinerzeit lediglich kapitelweise in Kurzgeschichten. Der Wuppertaler Literaturwissenschaftler Werner Bellmann publizierte den Heimkehrerroman mit einem präzisen Nachwort erstmalig. Weitere unveröffentlichte Erzähltexte erschienen 1995 unter dem Titel Der blasse Hund mit einem Nachwort von Heinrich Vormweg und mit dieser Sammlung auch ein erster Text aus der Vorkriegszeit. Bölls erster in der Nachkriegszeit entstandener Roman, Kreuz ohne Liebe, wurde 2002 im Rahmen der Kölner Böll-Ausgabe publiziert. Die Romanhandlung ist in der Zeit des Nationalsozialismus angesiedelt, teils vor, teils in den Jahren des Zweiten Weltkriegs. Erschienen ist 2004 im ersten Band der Kölner Böll-Ausgabe inzwischen auch ein in der Vorkriegszeit entstandener Roman des nachmaligen Nobelpreisträgers; er trägt den Titel Am Rande der Kirche und antizipiert Bölls spätere vehemente Auseinandersetzung mit dem katholischen Klerus und dem bürgerlichen Katholizismus, die sich später in Romanen wie Der Engel schwieg und Ansichten eines Clowns niederschlägt.
 
==Узнагароды==
==Зьнешнія спасылкі==
 
* [http://www.heinrich-boell.de Афіцыйная старонка, прысьвечаная Генрыху Бёлю] (па-нямецку)
* [http://txt.knihi.com/zamlitra/biol/ Творы Генрыха Бёля на Беларускай Палічцы]
* [http://arche.bymedia.net/2001-2/biol201.html Апавяданьне "Мой сумны твар"] у перакладзе Алеся Пяткевіча (па-беларуску)
* [http://nn.by/2002/14/20.htm Апавяданьне "Мой сумны твар"] у перакладзе Раісы Крывальцэвіч (па-беларуску)
 
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